SENTIDO HOTELS IN MAROKKO ENTDECKEN

Marrakesch, die magische alte Karawanenstadt, ist ein Highlight für alle, die die marokkanische Geschichte und Kultur erfahren

möchten. Die Stadt ist für ihre Märkte berühmt; exotische Düfte und Klänge vermischen sich in einem faszinierenden Labyrinth aus Gassen, das an jeder Ecke neue Schätze preisgibt.

Lesen Sie weiter und entdecken Sie hier Ihr Lieblings SENTIDO Hotel in Marokko:

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SENTIDO Kenzi Menara Palace

Erleben Sie den Zauber von Marrakesch

Am Fuße des Atlasgebirges liegt eine Stadt, deren Name den Klang exotischer Abenteuer wie kein anderer Ort in Nordafrika in sich trägt: Marrakesch! Die „Rote Stadt“ vereint die Vitalität pulsierender Souk-Märkte, die Frömmigkeit einer Madrasa und den meditativen Geist üppiger königlicher Gärten. Das SENTIDO Kenzi Menara Palace, das im arabisch-maurischen Stil mit Ockerfarben und dunklem Holz gebaut wurde, ist wie eine willkommene kühle Brise. Eine luxuriöse Oase, zu der man nach einer Runde Golf, oder nachdem man die lokalen Köstlichkeiten in der historischen Medina von Marrakesch probiert hat, zurückkehrt. Entspannen Sie im großzügigen Spa-Bereich des Hotels.

Entdecke Marokko

Marokkanisches Handwerk und belgische Vision

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Der Bahia Palast

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Die Koutoubia-Moschee

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Der Concept Store "33 Rue Majorelle"

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Hinter den Kulissen des Designstudios LRNCE

Bei der Design-Kultmarke LRNCE trifft zeitgenössisches belgisches Textildesign auf marokkanische Handwerkstradition. Laurence Leenaert, gelernte Modedesignerin und selbsternannte Sonnenjägerin, gründete die Marke LRNCE im Jahr 2013 und zog kurz darauf selbst nach Marrakesch. Inzwischen umfasst ihr Sortiment eine ästhetisch ansprechende Auswahl an Stoffen, Keramik und Lederaccessoires. Alles ist zu 100% von Hand gefertigt - in Zusammenarbeit mit einheimischen Herstellern und Künstlern, mit denen Laurence über Jahre enge Beziehungen geknüpft hat. Wir besuchen Laurence, ihren Lebens- und Geschäftspartner Ayoub Boualam und ihren drei Monate alten Akita Inu namens Asu in ihrem Atelier. Nur eine kurze Fahrt vom SENTIDO Kenzi Menara Palace entfernt, lassen wir uns von ihnen in die schöne Welt von LRNCE entführen.

 

INTERVIEW

 

Was hat euch nach Marrakesch geführt?

 

Laurence: Vor vier Jahren haben meine Schwester und ich einen Wüstentrip hierher gemacht. Mir gefiel es hier auf Anhieb gut, und ich wusste sofort, dass ich wiederkommen wollte: zum Relaxen und zum Arbeiten, schließlich gibt es hier so schöne Stoffe! Also habe ich den Besitzer unseres Wüstencamps gefragt, ob ich noch einmal kommen dürfte. Als er ja sagte, habe ich ein One-Way-Ticket gekauft und bin einen ganzen Monat geblieben. Dank ihm bin ich heute hier.

 

Zuerst wollte ich direkt in die Wüste ziehen, aber das erschien mir ein bisschen zu krass. Also habe ich mich für Marrakesch entschieden. Fünf Monate später kam ich also wieder und suchte nach einem Haus. Ich verliebte mich in das Land. Man ist hier so fern von allem, das gefällt mir. In Europa spüre ich viel Druck - hier kann ich mir die Zeit nehmen, neue Dinge auszuprobieren. Das gibt mir ein Gefühl von Freiheit, von unzähligen neuen Möglichkeiten. In meiner Straße in der Altstadt lebt z. B. ein Schuhmacher, der alles herstellen kann: Möbel, Taschen,... Es motiviert mich, hier zu leben.

 

Wie hat sich euer Produktsortiment bis heute verändert und entwickelt?

 

Laurence: Am Anfang habe ich nur Taschen angeboten. Als ich hierher kam, traf ich einen Typen, der Leder verkauft und Taschen näht. Also habe ich mich zuerst darauf konzentriert. Irgendwann sagte er zu mir: "Ich kenne da jemanden, der macht Sandalen. Hast du Lust, ihn einmal kennen zu lernen?" So kam es dann zu meiner Zusammenarbeit mit Simo, der sein Geschäft in der Altstadt, der Medina, hat. Ich entwerfe die Muster und Simo fertigt die Sandalen an.

Kurz nachdem ich hergezogen war, habe ich zusammen mit einem Freund ein Töpferstudio besucht - es war ein kleiner Familienbetrieb mit fünf Leuten und einem Brennofen. Jeden Freitag hat mich die Familie zum Couscous-Essen eingeladen, damit ich mich in der neuen Stadt nicht so einsam fühlte. Ich fing an, Keramiken zu bemalen und sie auf Instagram zu posten. Und plötzlich fragten mich die Leute: "Wo kann ich das kaufen?" Dadurch wurde mir klar, dass ich weitermachen sollte. Es hat rund zweieinhalb Jahre gedauert, bis der Verkauf richtig lief. In der Zwischenzeit habe ich mit verschiedenen Maltechniken experimentiert und dabei eine Menge gelernt.

 

Was inspiriert dich bei deiner Arbeit?

 

Ayoub: Unsere Beziehungen zu den lokalen Handwerkern! Jeder von uns arbeitet mit 20 bis 25 Künstlern zusammen. Uns ist wichtig, so nah wie möglich an diesen Menschen dran zu sein.

 

Laurence: Es ist eben nicht nur unser Job, diese Leute sind auch meine Freunde. Ich möchte in Kontakt mit den Menschen sein, denn sonst hätte ich das Gefühl, sie irgendwie zu benutzen. Ich möchte, dass wir auf der gleichen Ebene sind: Ich teile meine Fähigkeiten mit ihnen und sie andersherum ihre mit mir. Also essen wir gemeinsam, wir besuchen verschiedene Orte und wir arbeiten natürlich zusammen. Als ich hierhin gezogen bin, kannte ich genau zwei Leute: Unter ihnen war eine Französin in der Medina, die sehr nett zu mir war - sie ließ mich für den ersten Monat in ihrem Riad wohnen. Und sie machte mich mit einem Mann bekannt, der Leder verkauft. Er wiederum stellte mich vielen anderen Leuten vor. Wenn du hier einen einheimischen Künstler kennst, dann triffst du automatisch viele andere. Es geht um Netzwerke, um Kontakt. Alles funktioniert hier in langsamerem Tempo - ich habe mich davon inspirieren lassen und wollte meine Zeit hier von Anfang an auch langsam, leicht und bewusst gestalten. Also habe ich in Ruhe mit Leuten Tee getrunken, und sie haben mir dann gesagt: "Ich glaube, ich kenne da jemanden, der dir weiterhelfen könnte."


Ayoub: Man braucht hier eine Menge Geduld!